Diabetisches Fußsyndrom

Jeder 2. Patient mit einem diabetischen Fußsyndrom hat eine Störung der arteriellen Durchblutung. Hier muss daher neben der Wundbehandlung auch eine Verbesserung der Beindurchblutung erfolgen.


Was ist das Diabetische Fußsyndrom?

Das diabetische Fußsyndrom liegt dann vor, wenn eine Wunde am Fuß besteht bei einem Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Das Problem beim Diabetiker: Durch die häufig bestehende Störung der Nervenleitung (diabetische Polyneuropathie in >70% vorliegend) merkt der diabetische Patient nicht, dass eine Wunde vorliegt. Die Folge ist eine Verzögerung in der Behandlung und häufig kommt der Patient erst in die Klinik, wenn eine schwere Infektion im Fuß vorliegt.


Die Behandlung des Diabetischen Fußsyndrom erfolgt nach folgendem Schema:

  1. Infektsanierung
  2. Revaskularisation (Wiederherstellung einer ausreichenden arteriellen Durchblutung)
  3. Amputation

Dieses sog. IRA-Schema ist die beste Garantie, den Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom vor der großen Amputation zu schützen.


Ziel ist immer der Erhalt der Gehfähigkeit und der vollen Mobilisation, und dies gelingt erfahrungsgemäß am besten, wenn der Fuß zum größten Teil erhalten bleibt.


Bei der Revaskularisation, die alle moderne Techniken der Kathetertechnik sowie der Gefäßoperation beinhalten kann, ist viel Erfahrung nötig. Es geht dabei immer darum, soviel wie nötig zu machen, und nur so wenig, wie nötig. Ziel ist dann die komplette Wundheilung und im besten Fall der Erhalt der gesamten Extremität.


Im zertifizierten Gefäßzentrum Berlin Nord des Humboldt-Krankenhaus sowie Vivantes Krankenhaus Spandau erhalten sie eine hochspezialisierte ganzheitliche Behandlung des Diabetischen Fußsyndrom, die eine moderne Wundbehandlung, Kathetertechnik und etabilierte gefäßchirurgische Operationen beinhaltet.


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