Niereninsuffizienz Nierenschwäche Dialysezugang

Bei Ihnen ist aufgrund einer Nierenschwäche eine Blutwäsche (Dialyse) erforderlich? Dann können Sie sich hier informieren, welche gefäßchirurgische Möglichkeiten wir haben, um einen Dialysezugang bei Ihnen anzulegen.


Für die Blutwäsche (Dialyse) benötigt der Dialysearzt einen funktionsfähigen Gefäßzugang, über den ein hohes Blutvolumen pro Zeit fliesst. Als Methode der Wahl wird hierfür eine Kurzschlußverbindung zwischen der Armarterie und Armvene geschaffen.


Diese Kurzschlußverbindung heißt Fistel, und da diese Fistel zwischen der Arterie und Vene geschaffen wird, bezeichnen wir diesen Kurzschluß AV-Fistel.


Am besten wird eine AV-Fistel am Unterarm angelegt, wenn dort keine geeigneten Gefäße sind, dann kommt auch die Ellenbeuge für die Gefäßoperation in Frage.


Nur selten sind die eigenen Venen am Arm aufgebraucht, so dass wir als Dialysezugang eine Kunststoffprothese einnähen. Dies wird dann AV-Shunt genannt.


Im Gefäßzentrum Berlin Nord des Humboldt-Krankenhaus und Vivantes Krankenhaus Spandau sind wir spezialisiert auf die Anlage von Dialysezugängen und ebenso auf die Korrekturoperationen, sollten Probleme mit dem Dialysezugang entstehen.


Bei einer notfallmäßigen Dialysepflicht kann auch ein großlumiger Katheter in die Schulter oder Halsvene eingebracht werden (Shaldon-Katheter). Dieser sollte dann im Verlauf ausgetauscht werden durch Verwendung eines getunnelten Dialysekatheters (Vorhofkatheter), denn der Shaldon-Katheter hat bekannterweise eine hohe Raten an Komplikationen wie Infektion und Verschluß.


 

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